Schönheit und Seele
Nicht nur unsere Gene bestimmen unser Aussehen. Mehr als wir denken, beeinflussen nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen Gefühle und Gedanken die Biochemie unseres Körpers und damit unser Aussehen. Das Geheimnis unserer Schönheit liegt also zum größten Teil in unserem Inneren, unserer Seele. Schon der Volksmund kennt den Satz: „Wahre Schönheit kommt von innen". Wie wir diese innere Schönheit wieder gewinnen, zeigt uns das neu erschienene Buch „Schönheit aus dem Kosmos" (Smaragd Verlag) von Annette Wolter.
Innere Beauty-Quellen
Meditation beruhigt unsere Gedanken und führt zu tiefer Entspannung. Dadurch löst sich auch die Anspannung unserer Gesichtszüge, die bei vielen Menschen zu Falten und einem mürrischen Gesichtsausdruck führt.
Wenn wir uns mit den Archetypen der Schönheit, wie Engeln und Meerjungfrauen, wieder verbinden, so Annette Wolter, kann unsere innere Schönheit neu erblühen. Erinnerungen an diese ursprüngliche Schönheit finden wir zum Beispiel in Märchen. Die Hauptfiguren in Dornröschen oder Schneewittchen fallen in einem langen, tiefen Zauberschlaf. Sie zeigen uns symbolisch, wie nach einem tiefen Schlaf unsere Lebenskräfte erwachen und wir verwandelt und neu geboren daraus hervorgehen.
Schön mit dem Mond
Der Vollmond, dessen silbrig-sanftes Licht auf unsere Erde fällt, inspiriert nicht nur Liebende und Dichter. Selene, bei den Römern Luna genannt, galt in der Mythologie der Griechen und Römer als die Schöne der Nacht. Besonders an Montagen (Mond-Tagen) sollten wir dieser zauberkräftigen Göttin huldigen. Die Energie der sanften ruhigen Mondgöttin kann uns mit den Tiefen unserer Weiblichkeit verbinden und verhilft uns, unsere weibliche Magie zu entfalten. Wir sollten deshalb Vollmondtage nutzen um in der Natur spazieren- oder schwimmen zu gehen. So kommen wir mit unseren inneren Rhythmen und unserer Intuition wieder in Kontakt. Wenn wir in Übereinstimmung mit den kosmischen Rhythmen leben, können wahre Schönheit und Harmonie wieder in unser Leben fließen.
Archetypen der Schönheit
Feen sind Naturgeister, die wir in Märchen und Mythen aller Völker vorfinden. Solche Archetypen verbinden uns wieder mit den vergessenen Kräften unserer Seele. Feen helfen uns, das Unsichtbare wieder sichtbar zu machen. Durch Farben, Symbole und die Arbeit mit den Elementen, aber auch mit Klängen und Düften, können wir in die Vibration der Feen und Meerjungfrauen tiefer eintauchen. Feen haben eine bestimmte Farbsymbolik, magische Zeichen und Kristalle, die uns mit ihrem Reich verbinden. So bedeutet die Feenfarbe Grün Wachstum und Gold Magie.
Meerjungfrauen bringen uns mit der Schönheit unserer Haare wieder in Kontakt. Langes seidiges Haar ist das Schönheitsideal vieler Frauen. Der Kamm, Symbol für sexuelle Anziehungskraft, aber auch als Ordnungs-, zum Beispiel als Webinstrument wurde schon in antiker Zeit mit Sirenen und weiblichen Göttinnen in Verbindung gebracht
Gesetze und Symbole der Schönheit
Die sogenannte heilige Geometrie beruht auf kosmischen Prinzipien, die schon Platon bekannt waren. Leonardo Da Vinci nutzte diese Gesetze zur Konstruktion seiner weltberühmten Gemälde. Wir finden diese geheimnisvollen Formen und Gesetze überall in der Natur und in den Proportionen unseres Körpers. Formen wie die Spirale finden wir zum Beispiel in einem Nautilus Gehäuse oder dem Spiralnebel der Milchstraße. Spiralen befinden sich auch im Kern unserer Zellen, der DNS.
Wenn wir das Gesicht von Kleopatra nach den Regeln der heiligen Geometrie aufteilen, können wir auch hier bestimmte kosmische Gesetze wiederfinden. Kleopatras Proportionen befinden sich in Analogie zu den Regeln des goldenen Schnitts. So empfinden wir intuitiv Gesichter, die eine gewisse Regelmäßigkeit aufweisen, als schön.
Schönheit im alten Ägypten
Die alten Ägypter kannten den Zusammenhang zwischen Spiritualität und Schönheit. Die Frauen trugen Schmuck und Makeup um ihre Schönheit zu betonen. Die dekorativen Elemente ihres Schmucks wurden von der Natur abgeleitet, wie Papyrus oder Lotusblüten. Auch die Farben für Make up und Haare entstammten der Natur. Spiegel waren ein wichtiges Assecoires. Aromaöle wie Weihrauch spielten eine große Rolle in der Kosmetik und bei der Einbalsamierung der Toten. Noch heute nutzen Aromatherapeuten den Weihrauch, um Narben zu entfernen. Doch nicht nur bei Narben, auch für das Entfernen von Falten soll Weihrauch wirksam sein.
Die Ägypter legten allerdings vor allem Wert auf die Pflege des inneren Schönheitstempels. Schönheit galt als Ausdruck der Seele und wurde damit als unvergänglich betrachtet. Wenn wir diese innere Schönheit wieder entfalten, entsteht Magie, die zu Zufriedenheit im physischen, geistigen und seelischen Bereich führt. Wir werden ganzheitlich schön.